Stefan Berger (Politiker, 1969, CDU)

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Stefan Berger

Stefan Heinrich Berger (* 15. September 1969 in Mönchengladbach) ist ein deutscher Handelslehrer[1] und Politiker (CDU) und gehört seit 2000 dem Landtag von Nordrhein-Westfalen an.

Leben

Stefan Heinrich Berger legte 1989 sein Abitur am Gymnasium St. Wolfhelm, Schwalmtal ab und absolvierte im Anschluss von 1989 bis 1995 ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Es schloss dieses 1995 als Diplom-Handelslehrer ab und legte 1997 sein Zweites Staatsexamen ab. Sein Referendariat absolvierte Berger am Studienseminar in Düsseldorf. Er war danach bei einem Weiterbildungsunternehmen tätig und promovierte 1999. Seit 2014 übt er einen Lehrauftrag an der Fachhochschule für Oekonomie und Management (FOM) und seit 2017 an der International School Of Management (ISM). Berger ist verheiratet und hat eine Tochter.

Politik

Berger ist seit 1995 Mitglied der CDU und seit 1999 Vorsitzender der CDU Schwalmtal. Seit 2000 ist er Mitglied im Vorstand des CDU Bezirkes Niederrhein und seit 2009 stellvertretender Vorsitzender der CDU des Kreises Viersen. Zudem ist er stellvertretender Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises der Jungen Union NRW e.V. und Mitglied des Landesvorstandes der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU NRW.

Auf kommunaler Ebene war er von 1999 bis 2009 Ratsherr der Gemeinde Schwalmtal. In den Jahren 2001 bis 2004 war er Mitglied des Kreistages des Kreises Viersen.

Neben der parlamentarischen Arbeit ist er seit 1999 im Beirat der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung des Kreises Viersen und im Beirat der Justizvollzugsanstalt Willich I. Zudem ist er Vizepräsident des Arbeiter-Samariter-Bundes Nordrhein-Westfalen, Mitglied des Verwaltungsrats des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB) und stellvertretendes Mitglied der Medienkommission der LfM NRW. Von 2005 bis 2012 war Berger Mitglied im Kuratorium der Heinrich Hertz-Stiftung. Zudem ist er Mitglied im Kuratorium der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft.[2]

Berger gehört seit 2. Juni 2000 als Abgeordneter dem Landtag Nordrhein-Westfalen an. Er wurde 2000, 2005, 2010, 2012 und 2017 im Wahlkreis Viersen I jeweils direkt gewählt. Er ist wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion NRW.[3]

2010 war Berger stimmberechtigtes Mitglied bei der Bundesversammlung.[4] Von 2014 bis 2017 war Stefan Berger außerdem Mitglied des CDU-Bundesfachausschusses für Bildung, Forschung und Innovation.

Von 2006 bis 2008 und von 2010 bis 2012 war er jeweils ordentliches Mitglied im Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates.

Im Januar 2018 nominierten Kreisvorstand und Kreiskonferenz der CDU Kreis Viersen Berger einstimmig für die Kandidatur zur Europawahl 2019. Der derzeitige Europaabgeordnete für den Niederrhein, Karl-Heinz Florenz, tritt zu dieser Wahl aus Altersgründen nicht mehr an.[5] Im Juni 2018 wurde Stefan Berger von der CDU Niederrhein zum Kandidaten für das Europaparlament gewählt.[6] In einer geheimen Abstimmung um die Empfehlung für den sechsten Listenplatz nominierte der Landesvorstand der CDU NRW Anfang 2019 anstelle des renommierten Europapolitikers Elmar Brok Stefan Berger. Dies führte zu einem starken Medienecho und parteiinternen Irritationen.[7] Am 26. Januar 2019 bestätigte die Landesvertreterversammlung der CDU NRW Berger auf dem als für den Einzug in das Europaparlament sicher geltenden Platz 6 der Nordrhein-Westfälischen Wahlliste für die Europawahl am 26. Mai 2019.[8]

Weblinks

 Commons: Stefan Berger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

  1. http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_I/I.1/Abgeordnete/abgeordnetendetail.jsp?k=01355
  2. jrf.nrw
  3. RP Er war damit während der Regierungszeit des Kabinetts Kraft II der parlamentarische Widerpart der CDU zu Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.
  4. 14. Bundesversammlung 2010 Abgerufen am 16. Juli 2018.
  5. Pressemeldung 30. Januar 2018
  6. EU Kandidat für CDU Niederrhein gewählt Abgerufen am 16. Juli 2018.
  7. Laschet wirbt für Brok. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Januar 2019, abgerufen am selben Tage.
  8. Westdeutsche Zeitung: {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|78,4 Prozent für den Kandidaten der Niederrhein-CDU}}}} (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original;.@1@2[[Vorlage:Toter Link/{{#invoke:URLutil|getHost|1=https://www.wz.de/nrw/kreis-viersen/kempen-und-grefrath/78-4-prozent-fuer-den-kandidaten-der-niederrhein-cdu_aid-35909605}}]] (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven){{#invoke:TemplatePar|check |all= url= titel= zugriff= |opt= autor= hrsg= format= sprache= titelerg= werk= seiten= datum= abruf-verborgen= archiv-url= archiv-datum= archiv-bot= kommentar= zitat= CH= offline= |cat= Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Internetquelle |template= Vorlage:Internetquelle |format=0 |preview=1 }}